-1
archive,tax-portfolio_category,term-disappear,term-89,stockholm-core-1.1,tribe-no-js,select-child-theme-ver-1.0.0,select-theme-ver-5.2.1,ajax_fade,page_not_loaded,wpb-js-composer js-comp-ver-6.0.2,vc_responsive
»Absence«, Aufbau, Aalto University, Helsinki

Installation »Absence«

When i started working on »Absence« it was the first time that i used the internet as a medium. Techniques are investigation, auction and installation. The industrial produced plates are the material.  Each one comes from a different factory in Europe, but no one from GB, where the technology (industrial made stoneware) was founded by Josiah Wedgwood in the 18th century.

The subject is  early technology transfer. My installation is dedicated to the Wedgwood Memorial Building in Burslem, Stoke-on-Trent, Staffordshire.

 

Keynote

Concomitance // concurrency // concurrence // coincidence // simultaneity // simultaneousness // synchrony // synchronicity // synchronism // contemporaneity // contemporaneousness // ubiquitousness
How articulation is conducted in my studio work

[Abstract]

In my lecture, I will talk about the difficulty of discussing simultaneous timelines in my artwork and teaching in one timeline. Using hands to build or not, is only some of the pairs I have been working with the last two years in my studio and in factory spaces. Painting / glazing, round and oval, black and white, drawing and over painting, plain and structured surface, new and old, found and made, less / high value, sculptural and two dimensional. Two steps forward and one step back, and often an additional step to the left or to the right.

(der vortrag war wie eine künstlerische arbeit strukturiert. er bestand aus einer vielzahl von bildern, die in fünf ordnern versammelt waren:

kulturtechniken

musterbuch ,palimpsest (oval, painting, whites, patterns)

ABSENCE

work and landscape (cultural pandscape)

on freedom in construction (brick workshop)

ruins, museums, repairs

die bilder wurden kommentiert, einige wurden nur  im vorübergleiten kurz sichtbar, ohne erwähnt zu werden, manche bilder tauchten in anderen ordnern(zusammenhängen)  auf und wurden im kontext wieder kommentiert.

ich konnte mich in dieser ordnung vor- und rückwärts bewegen, auch in sprüngen.

die geschwindigkeit war hoch (bild auf bild) die kommentare deshalb eher in satzfragmenten (sonst zu langsam)

freie rede, nur Stichworte im heft und das zitat “ the only thing is that we all wait for the most efficient exident“ francis bacon)

am ende ENGE rückwärts gezeigt, so daß die nische mit der installation schrittweise in dem großen raum verschwindet.

dann second life, responsibility)

Installation »Esser«

In der Installation »Esser« 2001 realisiert die Künstlerin auf den ersten Blick ein formal und narrativ strenges Konzept. Auf unterschiedlich langen
Wandregalen sehen wir Vorratsdosen eines Typs, einer traditionellen Form.
 Die unterschiedliche Länge der Regale definiert sich durch die
unterschiedliche Anzahl von Vorratsdosen, die auf ihnen zu stehen kommen.
Das kürzeste Regal besteht aus drei Dosen, das längste aus neun Dosen. Die
unterschiedliche Anzahl der Dosen ist bedingt durch die Wörteranzahl eines
jeweiligen Verses eines Gedichtes von Bert Brecht in einer überarbeiteten
Fassung von Heiner Müller. Jedes Wort aus diesem Gedicht steht auf einer
einzelnen Dose: 132 Dosen. 23 Verse hat das Gedicht, die Installation hat
 23 Regale. Der kleinste Vers lautet »Das ABC heißt«, der längste Vers lautet: »Und Du sollst verschwinden wie der Rauch am Himmel« . Dosen mit
Schriftzügen, man erwartet Mehl, Zucker, Graupen, Salz, Reis, Erbsen u.ä.,
sind aneinandergereiht kein naheliegendes Medium für einen geschlossenen,
gebundenen Text. Sondern jede einzelne Dose »Mutter«, »Daß«, »Hackfleisch« wird als eine Benennung des jeweils verschieden gedachten Inhaltes angenommen. Die Dosen sind leer. Die Regale, Verse, haben eine gewisse
 Zügigkeit durch das Nebeneinander und stehen stark als Parole, als Satz im
Raum, »Wir wollen nicht aus deinem Haus gehen«, »Daß ihr zu Präsidenten ausersehen seid« , »Die Esser sind vollzählig«. Für den Betrachter der Installation, der in diese hineingehen muß ist der Reiz groß, eine Vorratsdose z.B. «Hackfleisch« aus dem Regal zu nehmen und durch z.B. die Dose »unverbindlich« zu ersetzen. Ein spielendes, eigene Ordnungen setzendes Aktionsbewusstsein setzt beim Rezipienten ein und er bringt die
starre Ordnung des künstlerisch poetischen Textes schnell und völlig
durcheinander. Auf einmal schwingen andere Inhalte mit und die Schwere des
mit Bedeutung belasteten Gedichts löst sich auf in immer neue Texte. So
kann auch ein Text gedacht zum Fragment werden, er kann Ruine seiner
ursprünglichen Schönheit und Bedeutung werden.